Ein Analyst sagt: Bitcoin-Fans belügen sich selbst

By Business Insider Deutschland

Die Kryptowährung Bitcoin schafft mehr Probleme, als dass sie beispielsweise das der Geldversorgung löst, findet der Forbes-Analyst Jason Bloomberg. „Bitcoin ist nur ein temporäres Phänomen, weshalb zu befürchten ist, dass die spekulative Erfolgsblase bald platzen wird. Dann werden nur wenige ihre Bitcoins noch profitabel verkaufen können“, sagt er. Bitcoin-Fans belügen sich selbst, ist Bloomberg überzeugt.

Eine falsche Vergleichsbasis und die Relevanz des aktuellen Börsenwerts

Es fehlt unter anderem eine Basis, um die Kryptowährung in einen Vergleich mit etwas Ähnlichem stellen zu können. „Allerdings versuchen Bitcoin-Befürworter trotzdem, dem Bitcoin echtes Geld gegenüber zu stellen“, sagt Bloomberg. Ihre Argumentation: Wenn der Staat Probleme mit der Geldversorgung hat, braucht man schließlich eine unabhängige Währung, welche selbstständig am Markt fungiert. Die Rechnung sei einfach: „Die Anzahl der Bitcoins wird mit dem Marktwert einer Münze multipliziert  und schon resultiert daraus ein gewisser Wert.“ Doch was sagt diese Zahl genau aus? Derzeit beträgt der Wert aller Bitcoins etwa eine Viertelbillion Dollar. Doch das heißt nicht, dass solch ein realer Betrag in einem Tresor aufbewahrt wird und auf alle Bitcoin-Halter aufgeteilt werden könnte. Denn in Wirklichkeit kann der aufzuteilende Gesamtbetrag nie höher sein als der, den die Bitcoin-Investoren im Laufe der Zeit in die Neuwährung investiert haben. Dieser Betrag ist weitaus geringer als der derzeitige Börsenwert des Bitcoin, erklärt der Analyst.

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